Rapid Wien hat im Allianz Stadion eine klare Antwort gegeben und WSG Tirol mit einem überzeugenden 4:1-Sieg nach Hause geschickt. Vor allem die Offensivreihe der Hütteldorfer präsentierte sich in starker Form und machte den Unterschied.
Spielverlauf
Schon in der 21. Minute brachte Nikolaus Wurmbrand die Grün-Weißen nach Vorarbeit von Claudy M’Buyi in Führung. Kurz vor der Pause war es dann M’Buyi selbst, der nach einem schönen Zuspiel von Romeo Amane auf 2:0 stellte (45.).
Nach dem Seitenwechsel kam Tirol durch Benjamin Böckle zwar kurzzeitig zurück ins Spiel (53.), doch Rapid ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Nenad Cvetkovic stellte in der 75. Minute den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe Marco Tilio in der Nachspielzeit (90+1.) für den Endstand von 4:1 sorgte.
Statistik spricht klare Sprache
• Ballbesitz: Rapid 59 % – Tirol 41 %
• Schüsse: Rapid 15 (5 aufs Tor) – Tirol 4 (2 aufs Tor)
• Expected Goals (xG): Rapid 1,96 – Tirol 0,40
• Pässe: Rapid 581 (88 % genau) – Tirol 398 (83 % genau)
Vor allem in der Offensive machte Rapid den Unterschied. 29 Ballkontakte im gegnerischen Strafraum und eine klare Überlegenheit in den Zweikämpfen in der gegnerischen Hälfte unterstreichen den verdienten Heimsieg.
Schlüsselspieler
• Romeo Amane: Mit zwei Assists und ständiger Präsenz in der Offensive wurde er verdient zum Man of the Match gewählt (FotMob-Note 8,9).
• Claudy M’Buyi: Ein Tor, eine Vorlage – der Flügelspieler war an fast allem beteiligt.
• Nenad Cvetkovic & Marco Tilio: Mit ihren Treffern in Halbzeit zwei machten sie den Sack endgültig zu.
Fazit
Rapid Wien zeigte sich von seiner besten Seite: Spielfreude, Effizienz und Kontrolle. WSG Tirol hingegen offenbarte defensive Schwächen und konnte trotz eines kurzen Aufbäumens nicht mithalten. Mit diesem Ergebnis setzt Rapid ein Ausrufezeichen und bestätigt den positiven Trend.
Europa Journal
Barış Öztürk